Cocktail Rezept: Margarita
Der beliebteste Tequila-Drink der Welt – sauer, salzig, unverkennbar.
Zubereitungszeit
2 Minuten
Geschmacksprofil
Sauer, Frisch, Zitrus
Anlass
Sommerparty
Zutaten
5 cl Tequila Blanco
2 cl Cointreau oder Triple Sec
3 cl frischer Limettensaft
Salz für den Glasrand
Eiswürfel
Garnitur
Salzrand, Limettenzeste
Glas
Tumbler
Schwierigkeit
Einfach
Zubreitung
<div class=“step“><div class=“circle“>1</div><p>Rand des Glases mit Limette befeuchten und in Salz tauchen.</p></div>
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<div class=“step“><div class=“circle“>2</div><p>Tequila, Cointreau und Limettensaft mit Eis kräftig shaken.</p></div>
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<div class=“step“><div class=“circle“>3</div><p>In das vorbereitete Glas abseihen (auf oder ohne Eis).</p></div>
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<div class=“step“><div class=“circle“>4</div><p>Mit einer Limettenscheibe garnieren (optional).</p></div>
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Geschichte des Cocktails
Die Margarita ist einer der berühmtesten Cocktails der Welt – und gleichzeitig einer der mysteriösesten. Ihre Herkunft ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt, was sie umso faszinierender macht. Mehrere Personen und Orte beanspruchen, die Margarita erfunden zu haben. Was gesichert ist: Sie wurde irgendwann zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren an der US-mexikanischen Grenze kreiert – wahrscheinlich in Tijuana, Ensenada oder Baja California.
Eine der populärsten Theorien besagt, dass die Margarita in den 1930er-Jahren im „Rancho La Gloria“ bei Tijuana entstanden ist – und zwar als Hommage an eine Tänzerin oder Showgirl namens Margarita. Der Barkeeper Carlos „Danny“ Herrera wollte für sie einen Cocktail kreieren, da sie angeblich keine Spirituosen pur mochte. Also kombinierte er Tequila mit Limettensaft und Cointreau – die Geburtsstunde der Margarita.
Andere Quellen schreiben den Drink einem Texaner namens Santos Cruz zu, der ihn 1948 für die Sängerin Margarita Cansino (besser bekannt als Rita Hayworth) mixte. Auch Dallas, Galveston, San Diego und Acapulco tauchen als Ursprungsorte auf. Selbst das berühmte amerikanische High Society Magazin Esquire widmete sich 1953 erstmals einer schriftlichen Margarita-Rezeptur – was belegt, dass der Drink zu diesem Zeitpunkt bereits etabliert war.
Historisch betrachtet ist es gut möglich, dass die Margarita aus einem „Daisy“-Cocktail hervorgegangen ist – einer beliebten Sour-Variante aus den 1800er-Jahren mit Zitrussaft, Likör und einer Spirituose. Der Name „Daisy“ bedeutet im Spanischen „Margarita“ – ein durchaus plausibler Ursprung.
Unabhängig von ihrer tatsächlichen Herkunft wurde die Margarita in den 1950er- und 60er-Jahren zur Ikone der mexikanisch-amerikanischen Barkultur. Sie passte perfekt in das Bild von Sonne, Urlaub, Rebellion und Freiheit. Spätestens mit der Erfindung der „Frozen Margarita Machine“ im Jahr 1971 durch Mariano Martinez – eine modifizierte Slush-Eis-Maschine – begann ihr Siegeszug durch Bars und Restaurants weltweit.
Heute ist die Margarita ein fester Bestandteil der Cocktailwelt. Sie existiert in zahllosen Variationen – als Spicy Margarita mit Chili, als Mezcal Margarita mit rauchiger Tiefe, als Strawberry Margarita mit Frucht oder als Tommy’s Margarita mit Agavensirup statt Likör. Aber die klassische Margarita, serviert im Tumbler mit Salzrand, bleibt der Inbegriff von Eleganz und Balance.
Sie ist mehr als ein Cocktail – sie ist ein Lebensgefühl. Sauer, klar, kompromisslos. Eine Margarita ist nie leise – sie sagt „Salud“ mit Nachdruck.
Fun Fact
Am 22. Februar wird weltweit der „National Margarita Day“ gefeiert – besonders in den USA mit Happy Hour Events, Margarita-Flights und Frozen Machines ohne Pause.
Einkaufsliste
Tequila Blanco
Cointreau oder Triple Sec
Frische Limetten
Salz
Eiswürfel
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